Partner

Informationen und Angebote

EU-Neufahrzeuge, Jahreswagen und Gebrauchtwagen

 Suchen: 
 



Checken vor dem Gebrauchtwagenkauf
Vergleichen Sie die Daten im Fahrzeugbrief mit denen des Fahrzeugs. Kontrollieren Sie auch, ob alle nachträglichen Veränderungen (z.B. Tuning) im Fahrzeugbrief eingetragen sind. Vergewissern Sie sich anhand des Kundendienstheftes, Rechnungen und Belegen, ob regelmäßig Inspektion und Wartung von Fachwerkstätten durchgeführt wurden. Lassen Sie sich vom Verkäufer bestätigen, dass der Wagen unfallfrei ist und Tachostand sowie Kilometerleistung übereinstimmen. Prüfen Sie vorab die Fälligkeit der TÜV- und AU-Untersuchung. Unterboden und Bremsleitungen sowie tragende Teile sollten rostfrei sein. Die Karosserie sollte ebenfalls keine Roststellen aufweisen. Farbunterschiede deuten auf eine Nachlackierung oder eine unsachgemäße Reparatur hin. Sollten Türen, Motorhaube oder Kofferraumdeckel nicht einwandfrei schließen, so deutet dies auf eventuelle Unfallschäden hin. Überprüfen Sie das Fahrzeug auf Ölverlust. Bremsanlage, Stossdämpfer, Ölwanne, Getriebe und Differential dürfen weder Öl noch Bremsflüssigkeit verlieren. Ölspuren im Kühlwasser lassen eine defekte Zylinderkopf-Dichtung vermuten. Am Motor und an den einzelnen Schlauchanschlüssen darf kein Kühlwasser austreten. Reifen sollten ausreichendes Profil vorweisen und gleichmäßig abgefahren sein. Ungleichmäßiger Abrieb deutet auf defekte Achsgeometrie oder fehlerhaftes Auswuchten hin. Machen Sie eine Probefahrt. Fahren Sie jedoch ausschließlich mit angemeldeten Fahrzeugen, ansonsten machen Sie sich strafbar und gefährden Ihren Versicherungsschutz.

Der Motor sollte im kalten Zustand problemlos anspringen, im Leerlauf rund und ohne Begleitgeräusche laufen, willig Gas annehmen und in allen Gängen gut durchziehen. Machen Sie auf unbefahrenen Straßen einen Bremstest. Die Bremsen müssen gleichmäßig ziehen, sie sollten spätestens nach halbem Pedalweg ansprechen. Der Hebelweg der Handbremse darf nicht zu lang sein. Die Kupplung sollte ruckfrei funktionieren und keinesfalls durchrutschen. Ein einwandfreies Getriebe muss sich geräuschlos schalten lassen. Das Lenkrad sollte während der Fahrt nicht vibrieren, andernfalls stimmt die Spur nicht bzw. die Räder sind nicht korrekt ausgewuchtet. Überprüfen Sie die Elektronik, Licht und andere Instrumente auf ihre Funktionalität.

Grundsätzlich sollte man sich für den Gebrauchtwagenkauf Zeit nehmen und das Fahrzeug bei Tageslicht genau überprüfen. Wer sich dies selbst nicht zutraut, kann das Fahrzeug auch von einem Fachmann untersuchen lassen. In den Prüfzentren des ADAC im ganzen Bundesgebiet kann man einen Gebrauchtwagen auf Herz und Nieren prüfen lassen.
Anbieter zu Autoservice




NEU + GRATIS  Tragen Sie Ihre Seite hier ein  NEU + GRATIS
 Wissenswertes
Fremdgehen erlaubt...

Fahrzeuge, für die noch die Herstellergarantie gilt, können in markenfremden Werkstätten gewartet, gepflegt und auch repariert werden, ohne dass der Garantie-Anspruch des Kunden wegfällt. Voraussetzung: Die Werkstatt ist Mitglied im Garantie-Sicherheits-System und es handelt sich um keine Arbeiten, die die ursprüngliche Betriebserlaubnis des Fahrzeugs gefährden. Dazu zählt insbesondere Tuning, Leistungssteigerung, bauliche Veränderung, Einbau von Fremd- oder Zubehörteilen, und Ähnliches. Generell gilt: Die Haftung für Mängel ist unabhängig davon, wo das neue Auto gekauft wurde und bei welcher Werkstatt der Kunde seinen Neuwagen warten und reparieren lässt.

Gebrauchtwagenpreise sinken...
Im Gebrauchtwagenmarkt insgesamt sank der Durchschnittspreis auf 7.910 Euro (Vorjahr: 8.310 Euro). Der Grund dafür liegt im Fahrzeugalter auf dem Privatmarkt. Dort betrug das Durchschnittsalter 6,9 Jahre nach 5,9 im Jahre 2001. Im Werkstattgeschäft blieben die Preise nahezu stabil. Die Erhöhung der Werkstattstunde um 1,3 Prozent auf 58,79 Euro im Bundesdurchschnitt liege unter dem so genannten Kraftfahrerpreisindex von 1,7 Prozent. (pro-motor 2004).